Herzlich Willkommen auf dem Wogerfeld!


Das Wogerfeld auf dem Friedhof in Mayen ist für die Region einzigartig und ein Kulturdokument der Friedhofsreformbewegung. Das Grabfeld wurde nach seinem Initiator Anton Woger benannt, der die Steinmetzfachschule in Mayen leitete. Auf dem Wogerfeld kann man sehen, welche Wirkung Wogers Gestaltungsregeln auf einem Grabfeld entfalten: es entsteht ein stiller Raum in Würde durch einen friedlichen, harmonischen Gesamteindruck.

Das Wogerfeld war für viele Jahre in einem schlechten Zustand. Dass es heute wieder fast dem Ideal entspricht, verdankt es vielen engagierten Menschen: Zunächst gilt der Dank Veronika Fischer, der verstorbenen Oberbürgermeisterin von Mayen. In der Mayener Verwaltung hat Hermann Marzi, der Leiter des Fachbereichs 2 "Ordnung, Tiefbau und Verkehr", dem das Friedhofsamt zugeordnet ist, das Anliegen tatkräftig unterstützt. Den Stein ins Rollen gebracht haben die ehemaligen Steinmetzfachschüler Büchel, Davertzhofen, Sasse, Schneider und Völker, die die Initiative ergriffen und sich geduldig für das Anliegen stark gemacht haben.

Diese Internetpräsenz möchte Ihnen Informationen über das Wogerfeld leicht zugänglich machen und damit ein Beispiel guter Grabstein- und Grabfeldgestaltung aufzeigen.



Das Wogerfeld als Kulturdenkmal


Die Grabmale auf dem Wogerfeld vermitteln einen Eindruck der Kultur in der Mayener Region: Anton Woger knüpfte bewusst an die Tradition der Wegekreuze aus Basaltlava in der Landschaft und auf den Friedhöfen an, die frühere Steinmetze voll Frömmigkeit und Naivität in fast unendlicher Vielfalt geschaffen haben. Er entwickelte die Form- und Symbolsprache weiter und gab ihnen eine moderne Gestalt.
Heute stehen hier Grabmale aus unterschiedlichen Zeiten, die den Gestaltungsregeln entsprechen und die gestalerisch herausragend sind.



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